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100%iger Tapetenwechsel

Nach einem halben Jahr in Ländern wie Kolumbien, Ecuador und Peru ist sogar Chile irgendwie ein Schock. Keine TukTuks mehr, keine Motortaxis, keine billigen Restaurants mehr, keine kurzen Busfahrten mehr, keine exotischen Früchte und es gibt noch vieles mehr von dem ich mich über Nacht verabschieden musste. War ich darüber traurig? Eigentlich nicht wirklich, denn ich wusste ja, dass ich in diese Welt nach ein paar Wochen wieder zurückkehren werde…. Von Cuzco aus brachte mich ein Nachtbus nach Tacna, das ist die letzte Stadt vor dem Grenzübergang - 16 Stunden dauerte die Reise und da ich wieder einmal zu viel Geld gespart habe, musste ich mitten in der Nacht den Bus wechseln und zu früh kamen wir auch an aber bei dem Fahrstil war das wieder einmal kein Wunder. Zu früh anzukommen wird nun für jeden positiv klingen - hat es allerdings statt 5 Uhr morgens, 4 Uhr morgens geschlagen, ist das ganze nicht mehr ganz so toll. Die Konsequenz war, dass ich 2 Stunden in der Kälte in Tacna am T...

Chile hat ein ❤️ verdient

Die Zeit seit unserer unvergesslichen Gletscherwanderung ist sehr sehr schnell vergangen. Dank meinem Freund Gonzalo, welchen ich auf Bali kennengelernt habe, hat sich die Zeit in Chile zu einer ganz besonderen entwickelt. Weg von Hostels und anderen Unterkünften sowie vom täglichen selber den Weg finden und hinein in das alltägliche Chile ohne die typischen Touristenplätze. Eineinhalb Wochen, die wir wohl nicht so schnell vergessen werden.... Nun aber kurz zu Gonzalo: Er kommt aus Chiloé und ist unglaublich stolz auf seine Heimat. Bereits bei unserem ersten Zusammentreffen hat er mir davon vorgeschwärmt. Als ich ihm dann erzählt habe, dass es nun soweit ist und wir in ein paar Tagen auf "seiner" Insel "landen", hat er angefangen Freunde und Familie zu kontaktieren damit wir in jeder Stadt einen Schlafplatz haben sowie jemanden, der uns herumführt, mit uns ausgeht. etc. Da Chiloten (so nennt man die Bewohner auf Chiloé) anscheinend überall in Chile verstreut, u...

Patagonien Teil 2

Im Nachhinein muss ich sagen, dass wir eine Woche gesucht haben bis wir gefunden haben was wir wollten. El Chalten sollte sich als die perfekte Wanderdestination herausstellen an welcher man nicht vorher die Geldtasche präsentieren muss um die Schönheit der Natur geniessen zu können. Dieses Mal haben wir allerdings ein schräges aber doch nettes Hostel gewählt - ein 19jähriger leitet das Hostel mit seinen Freunden und da hackt es schon mal an Organisation oder Sauberkeit aber dafür ist es günstig und die Atmosphäre stimmt. So haben wir auch ein paar sehr nette Bekanntschaften gemacht. Bevor ich nun aber mit unserem Wanderbericht anfange, noch eine Erklärung am Rande: Man besteigt hier keine Gipfel sondern man wandert kilometerweit um diese berühmten Berggipfel sehen zu können - sie haben nämlich ungewöhnlich spitze Formen und werden von maximal 5 Personen pro Jahr erklettert und die meisten sterben dabei. Das soll aber nicht heissen, dass es einfach ist, denn manche Aussichtspunkte...