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Zeit für einen Wechsel

Nach einem Monat in Ecuador waren wir auf einmal und komplett plötzlich mehr als bereit das Land zu wechseln. Es war einfach zu viel - jeden Tag eine andere nervende und unfreundliche Begegnung und an jedem Ort passierte etwas was uns von Tag zu Tag mehr an Ecuador zweifeln lies. Dazu kam, dass uns in Peru eine besondere Aufgabe erwarten wird - was? Einfach lesen.... Als wir den Quilotoa Loop voller Stolz beendet und uns ausgeruht hatten, ging es zurück nach Latacunga wo wir die meisten unserer Sachen gelagert hatten. Nach dem mehr oder weniger ordnen unserer 7 Sachen, ging die Reise weiter in Richtung Baños. Nach 2 kurzen Busstunden kamen wir in dem kleinen Ort an und konnten sogleich ein paar Kleiderschichten loswerden. Wie toll - endlich wieder angenehmere Temperaturen mit blauem Himmel und viel Sonne. Für uns war aber nicht der Ort selber das Highlight sondern die Tatsache, dass wir Jack und Marina (wir waren mit ihnen für ein paar Tage in Chile und Argentinien unterwegs) und ...

Der grosse Loop

1 Monat waren Melanie und ich getrennt unterwegs und da die Zeit wie im Flug verging hatte ich noch 4 Tage übrig bis wir uns wiedertreffen sollten. Eigentlich wollte ich nach Otavalo direkt mit dem Quilotoa Loop (eine 3-tägige Wanderung) starten aber da Melanie den absolut nicht verpassen wollte, habe ich auf sie gewartet. Was könnte ich also bis zu ihrer Rückkehr von den Galapagos Inseln machen? Da mir Ideen nie ausgehen, hatte ich schnell eine Alternative gefunden.... Mindo hiess mein Ziel - es ist ein kleines Dorf in den sogenannten "Wolkenwäldern" in der Nähe von Quito. Eigentlich sind Wolkenwälder dem Dschungel sehr ähnlich - zumindest von der Dichte her - aber die Temperaturen sind tiefer und es gibt eigentlich fast keine Luftfeuchtigkeit. Dafür gibt es aber unglaublich viele Vogelarten und jede Menge Wasserfälle. Ich habe mir eine ruhige Unterkunft gesucht und bin los gestartet.... ich wollte rausfinden wo und wie und was und überhaupt. Leider wurde mir schnell be...

Regenzeit in Ecuador

Nach 9 Monaten war ich endlich in den Anden angekommen - mich sollten unglaubliche Höhen und traumhafte Landschaften erwarten und wieder eine neue Kultur, eine andere Sorte Mensch und eine andere Bauweise. Als Mel und ich damals unsere Route festgelegt haben, haben wir natürlich die Regenzeit in den Anden bedacht - deshalb auch der Flug in den Amazonas um dann wieder von Norden nach Süden zu reisen. Im Laufe der Zeit habe ich das aber vollkommen vergessen und so war ich mehr als geschockt als ich in Quito ankam und die Temperaturen spürte und merkte, dass es jeden Tag regnen wird und das ab den Mittagsstunden. Die Reise von Cali bis nach Quito dauerte insgesamt 21 Stunden und war relativ problemlos - zuerst führte mich mein Weg über Nacht nach Pasto wo ich den Bus wechselte und bis zur Grenze nach Ipiales fuhr. Ein Taxi brachte mich zur Grenze wo ich die ganzen Formalitäten in einer Stunde erledigt hatte. Dann ging es mit dem nächsten Taxi zum Terminal von Tulcan wo ich prompt in ...