Posts

Campeche und seine Überraschungen

Bild
Der 2. Bundesstaat auf unserer Reiseliste war Campeche. Er ist unglaublich gross und noch sehr unberührt vom Tourismus der anderen Bundesstaaten. Auf unserer Liste waren 2 Punkte - nämlich die Ruinen von Calakmul und die Hauptstadt "Campeche". Wie bereits erwähnt, waren wir seit Tulum mit dem Auto unterwegs und konnten somit Stück für Stück diesen interessanten Teil von Mexiko genau erkunden.  Nachdem wir den Vormittag noch an der Lagune in Bacalar verbracht haben, sind wir am frühen Nachmittag langsam in Richtung Ixpujil aufgebrochen. Die Fahrt war recht unspektakulär, die Zeit verging aber dennoch recht schnell. In dem Städtchen Ixpujil haben wir kurz halt gemacht um uns ein bisschen über die Region zu informieren und unseren Proviant für die nächsten Tage aufzustocken. Nach einem sehr nötigen Mittagessen sind wir dann weiter nach Conhuas gefahren, wo wir die nächsten 2 Tage verbracht haben. Das Dorf Conhuas wurde vor einigen Jahren weiter in Richtung Hauptstrasse verl...

Quintana Roo und das Wiedersehen

Bild
Ich kann mich noch gut erinnern als Sabine und ich angefangen haben darüber zu reden, dass es doch ganz toll wäre, wenn sie mich in Mexiko oder zumindest irgendwo in Zentralamerika besuchen würden. Nachdem ich im Februar abgereist war, ist die Zeit wie im Flug vergangen und schon bald waren die Flüge nach Cancún gebucht und noch schneller kam der Moment, als ich am Flughafen auf sie gewartet habe... denn wie nicht anders zu erwarten war, haben sie sich natürlich ordentlich Zeit gelassen bis sie endlich auf mexikanischem Boden gelandet sind.  Meine Ankunft in Cancún war mit einem ordentlichen Schock verbunden --> ein Taxi in Mexico City für 15 Minuten kosten ca. 4 Euro (grosszügig gerechnet) und am Flughafen in Cancún wollte man mir auf einmal mehr als 20 Euro berechnen. All meine Argumente haben die Taxifahrer nur zum Lachen gebracht und im Endeffekt musste ich wirklich diesen horrenden Betrag bezahlen. Unter Kopfschütteln und Staunen wurde ich also zur Unterkunft gefahren ...

San Luis de Potosí

Bild
Manchmal muss man raus aus der grossen Stadt um ein bisschen frische Luft zu bekommen aber auch um ein bisschen Abwechslung in das chaotische Stadtleben zu bringen. So kam es, dass ich mich auf den Weg nach San Luis de Potosí machte. Beim Projekt in Oaxaca hab ich Gonzalo kennen gelernt (im letzten Post war er auch schon zu sehen) und da er von dort kommt, hatte ich den besten Reiseführer an meiner Seite. Die Reise begann also am Freitagnachmittag zur Rushhour in Mexico City und schnell begriff ich, dass an diesem Abend so gar nichts nach Plan laufen wird. Von meinem Zuhause zum Busterminal war es eine einzige Tortour weil die U-Bahn unglaublich voll war. Ich drängte mich also von einer Station zur nächsten, wurde wie eine Sardine in den Zug hineingeschoben und drängte mich schliesslich wieder mit voller Kraft und komplett verschwitzt aus dem Zug um endlich in den Bus zu steigen zu können. Es ist einfach nur ekelig, in der U-Bahn so festzustecken. In solchen Situationen denke ich ...

Impressionen aus Mexiko Stadt

Bild
Nun bin ich schon wieder seit 2 Wochen in Mexico City und es hat manchmal den Anschein als wäre die Zeit beim Projekt in Oaxaca schon Ewigkeiten her. Aber die Stadt zieht einen in ihren Bann und mit dem ganzen Chaos und den Massen an Menschen, denen man jeden Tag begegnet, lässt sie die Zeit nur so verfliegen... Natürlich tragen auch die ganzen Geschehnisse dazu bei, dass die Tage schnell vorbeiziehen. Was ist nun alles passiert in den letzten beiden Wochen: Zum einen habe ich mein neues Praktikum angefangen, welches ich bei einer internationalen Organisation namens CEMDA (alle Infos findet ihr auf der entsprechenden Seite) machen kann. Nach der Zeit bei All Hands and Hearts wo ich mich mit Englischunterricht und Müllproblemen beschäftigt habe, darf ich mich jetzt mit der Menschenrechtssituation in Mexiko sowie den Details zum Thema Klimawandel beschäftigen. Beide Themen sind eine grosse Herausforderung für mich, da ich mit beidem noch nie etwas zu tun hatte. Aber nachdem...

Projekt: Oaxaca Teil 2

Bild
Nach 3 Wochen war endlich Ostern gekommen und wir hatten 2 Tage frei. Prinzipiell ist es so, dass normalerweise 6 Tage die Woche gearbeitet wird aber einmal im Monat gibt es ein langes Wochenende mit einer 5-Tage-Woche. Für mich persönlich war es auch wirklich Zeit, denn ich war einfach nur todmüde und das ständige umringt sein von Menschen war mir zu viel. Der Schlafmangel kam von der unbequemen Luftmatratze, die als Bett diente und die mich bei jedem Drehen weckte. Aber auch die Hitze machte es schwierig durchzuschlafen und wenn es doch gelang, wachte man schweissgebadet auf. Kam dann nachts der Wind, war es aber nicht sehr viel angenehmer, da er in Böen kam und nicht nur einmal meinen Schlafsack weggeweht hat. Alles zusammen war einfach viel und so beschloss ich binnen kurzer Zeit übers Wochenende an einen Ort zu fahren, an dem es ruhig ist, es eine bequeme Matratze gibt und an dem ich den gesamten Schlafmangel nachholen konnte. In der Nähe von Salina Cruz gab es nicht sehr viel...