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Impressionen aus Mexiko Stadt

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Nun bin ich schon wieder seit 2 Wochen in Mexico City und es hat manchmal den Anschein als wäre die Zeit beim Projekt in Oaxaca schon Ewigkeiten her. Aber die Stadt zieht einen in ihren Bann und mit dem ganzen Chaos und den Massen an Menschen, denen man jeden Tag begegnet, lässt sie die Zeit nur so verfliegen... Natürlich tragen auch die ganzen Geschehnisse dazu bei, dass die Tage schnell vorbeiziehen. Was ist nun alles passiert in den letzten beiden Wochen: Zum einen habe ich mein neues Praktikum angefangen, welches ich bei einer internationalen Organisation namens CEMDA (alle Infos findet ihr auf der entsprechenden Seite) machen kann. Nach der Zeit bei All Hands and Hearts wo ich mich mit Englischunterricht und Müllproblemen beschäftigt habe, darf ich mich jetzt mit der Menschenrechtssituation in Mexiko sowie den Details zum Thema Klimawandel beschäftigen. Beide Themen sind eine grosse Herausforderung für mich, da ich mit beidem noch nie etwas zu tun hatte. Aber nachdem...

Projekt: Oaxaca Teil 2

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Nach 3 Wochen war endlich Ostern gekommen und wir hatten 2 Tage frei. Prinzipiell ist es so, dass normalerweise 6 Tage die Woche gearbeitet wird aber einmal im Monat gibt es ein langes Wochenende mit einer 5-Tage-Woche. Für mich persönlich war es auch wirklich Zeit, denn ich war einfach nur todmüde und das ständige umringt sein von Menschen war mir zu viel. Der Schlafmangel kam von der unbequemen Luftmatratze, die als Bett diente und die mich bei jedem Drehen weckte. Aber auch die Hitze machte es schwierig durchzuschlafen und wenn es doch gelang, wachte man schweissgebadet auf. Kam dann nachts der Wind, war es aber nicht sehr viel angenehmer, da er in Böen kam und nicht nur einmal meinen Schlafsack weggeweht hat. Alles zusammen war einfach viel und so beschloss ich binnen kurzer Zeit übers Wochenende an einen Ort zu fahren, an dem es ruhig ist, es eine bequeme Matratze gibt und an dem ich den gesamten Schlafmangel nachholen konnte. In der Nähe von Salina Cruz gab es nicht sehr viel...

Projekt: Oaxaca Teil 1

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Die Zeit vergeht wie im Flug hier und so sind auch schon wieder 3 Wochen vorüber... das Projekt ist sehr intensiv und so vergehen die Tage sehr schnell aber sie kosten auch sehr viel Energie. Warum? Einfach lesen... Gebaut werden eine Schule für ca. 170 Kinder und ein Kindergarten und dafür sind ca. 100 Leute am arbeiten... Freiwillige wie mich, Einheimische die bezahlt werden und die Angestellten von All Hands and Hearts.  Meine Woche teilt sich in zwei Teile auf... zum einen arbeite ich 3 Tage ganz normal auf der Baustelle (obwohl es selten ganze Tage sind weil trotzdem immer etwas zu organisieren ist) und 3 Tage bin ich im Büro und arbeite zusammen mit dem Community Coordinator. Yi kümmert sich um alle Projekte, die zusammen mit den Bewohnern des Dorfes organisiert werden. Dazu gehört der Englischunterricht, das Müllproblem aber auch andere Projekte nach denen gefragt wird. Da die Bewohner von Salinas de Márquez sehr offen sind, ist viel Nachfrage da und deswegen ist di...

Ein bisschen MEHR von Guatemala...

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Nachdem wir bereits um 11 Uhr wieder im lauten und geschäftigen Quetzaltenango angekommen waren, war es an der Zeit die Rucksäcke zu leeren, die Wäsche zu machen und sich auf eine faule und chillige Woche vorzubereiten. Gemacht haben wir (die Gruppe wollte sich offensichtlich noch nicht trennen) das bei den Fuentes Georginas. Diese heissen Quellen sind auf keinen Fall mit einer österreichischen Version zu verwechseln aber trotzdem waren sie eine Wohltat für den Körper.  Wir sind also, mit dem Bus bis nach Zunil gefahren und dann weiter mit dem einem Taxi zu den Bädern. Dort angekommen, sind wir sofort hinein und haben die heissen Steine mit dem wärmenden Wasser genossen. Therme auf Guatemaltekisch Die Rückfahrt war kurzzeitig etwas abenteuerlicher, weil es kurz so aussah als würde an einem Sonntagabend keine öffentliche Verbindung mehr zu den Quellen hinauf fahren. Aber nach einem Fussmarsch von 15 Minuten hat uns auch schon ein Truck aufgelesen und wir waren i...

Zu Fuss von Nebaj nach Todos Santos

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Eine der besten Methoden um ein Land kennenzulernen ist zu wandern und das am besten viele viele Kilometer sowie in die abgelegeneren Ecken eines Landes. Nun ist das natürlich nicht immer möglich aber in Guatemala habe ich eine Möglichkeit gefunden, besser gesagt, hat mir ein Bekannter ein paar Hinweise gegeben. Lance (ein Bekannter vom Projekt in Peru) hat für Quetzaltrekkers als Guide gearbeitet und hat mitgewirkt bei der Zusammenstellung der Route.  Zuerst aber ein paar Infos zu Quetzaltrekkers: Es ist eine NGO, die das gesamte Geld, welches durch die verschiedenen Treks verdient wird, für die Schulbildung von Strassenkindern verwendet. Die Schule welche von Quetzaltrekkers gegründet wurde, gibt Strassenkindern in den Armenvierteln von Quetzaltenango die Möglichkeit auf Bildung und zusätzlich werden Lehrer gerecht bezahlt, auch Frauen eingestellt und die Schule hat zusätzlich noch Schlafsäule um vielen Kindern auch die Möglichkeit auf ein Dach über dem Kopf zu geben. Die Gu...

Chiapas - eine Schönheit

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Wie bereits erwähnt, hab ich in San Cristóbal de las Casas Karen kennen gelernt. Sie ist 50 und reist mit dem Auto durch Mexiko und irgendwie haben wir uns von Anfang an gut verstanden. Nicht nur dass sie sehr viel über das Land weiss (was mir einige gute Tipps für den Besuch von Sabine & Co verschafft hat), sie ist auch eine Abenteurerin und will Länder wirklich kennenlernen. Nachdem wir den Tag also gemeinsam in der Stadt verbracht haben, hat sie mir angeboten mit ihr weiterzureisen bis ich nach Guatemala wechseln werde. Das Angebot hab ich natürlich gerne angenommen und so hat die Reise am nächsten Tag in Richtung Abgeschiedenheit gestartet... Nachdem ich nun aber schon einiges an Zeit in Mexiko verbracht habe, ist es an der Zeit ein paar Worte über das Essen zu verlieren. Prinzipiell bekommt man an jeder Strassenecke alles was man sich als mexikanisches Essen vorstellt, dazu kommen noch diverse Fruchtsäfte die frisch vor deinen Augen zubereitet werden. Als Vegetarier ist e...