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Bukit Lawang - und alles was dazu gehört

Was haben wir uns gefreut wieder zurück nach Indonesien zu fliegen - weg von der übertriebenen Ordnung und rein in das Chaos welches irgendwie geordnet ist. Gelandet sind wir in Medan von wo aus wir unseren Trip durch Sumatra starten wollten. Vom Flughafen ging es zu einem Busterminal von wo aus die Busse nach Bukit Lawang fahren. Dort fing der Spass wieder an..... die wollten uns doch glatt 5x so viel berechnen als man eigentlich zahlt und das für einen Bus, der fast auseinander fällt. Nachdem wir hart verhandelt und Telefonate mit nicht existierenden Freunden geführt hatten, haben wir einen angemessenen Preis für die 3-stündige Busfahrt erhalten. Irgendwann ging es dann los über die sehr holprigen Strassen Sumatras und wie immer waren wir die einzigen Touristen im Bus. Diesesmal hatten wir vor allem Schulkinder im Bus und auf dem Bus, die dann überall auf der Strecke abgeliefert wurden. Je näher wir Bukit Lawang kamen, desto mehr wurden auch die Palmölplantagen - was schon sehr ...

Goodbye Sulawesi und Hallo Singapur

Aber bevor wir Sulawesi den Rücken gekehrt haben, haben wir noch eine ereignisreiche Woche im Norden von Sulawesi verbracht. Angefangen hat die Woche mit einem zwiespältigen Erlebnis in Gorontalo. Gorontalo selber ist eine sehr moderne, muslimische Stadt, die für indonesische Verhältnisse sehr sauber und geordnet ist. Auf unserem Weg durch Sulawesi haben uns andere Reisende von Walhaien erzählt, die seit kurzem vor der Küste Gorontalo's sich aufhalten weil eine Shrimpfabrik den Abfall ins Meer transportiert und deswegen findet man die Riesen dort. Irgendwie wollte ich das unbedingt machen und Sanaa auch aber so ein richtig gutes Gefühl hatten wir dann doch nicht. Naja, mit einer Tauchschule haben wir dann doch 2 Tauchgänge gebucht - einer davon soll eben zu dem besagten Punkt gehen. Es ging früh morgens los aber als wir dort ankamen waren schon etliche Fischerboote dort mit indonesischen Touristen - da Indonesier meistens nicht schwimmen gehen, füttern die Fischersleute di...

Die Togian Inseln - abseits der Zivilisation

Diese Inseln sind fern ab jeglicher Zivilisation (kein Internet oder Handyempfang) und die Anreise braucht vor allem Geduld und mindestens 3 Tage Zeit. Wenn man mal dort angekommen ist, soll es einfach paradiesisch sein und man findet dort anscheinend alles: Weisse Sandstrände, abgelegene Inseln, klares Wasser und was für mich wieder das interessanteste war, eine wunderschöne Unterwasserwelt. Gleichzeitig ist es noch relativ unbekannt. Alles zusammen klingt perfekt und von der Anreise haben wir uns absolut nicht abschrecken lassen. So "easy-chessy" sollte es aber dann doch nicht werden. An Tag 1 ging die Reise von Rantepao nördlich nach Tentena. Abgeholt sollten wir in der Unterkunft um 8 Uhr werden - mit einer Stunde Verspätung kam der Bus dann. Aber bevor es richtig losging sind wir noch eine halbe Stunde im "Busterminal" gestanden. Tja, da wären wir wieder bei der indonesischen Zeitrechnung. In diesem 30iger Bus waren wieder einmal nur Einheimische und 7 Tou...

Im Land der Tana Toraja

Jeder der in eine komplett andere Welt eintauchen möchte, sollte unbedingt hierher kommen. Nachdem wir in einem Tag von Bira nach Makassar zurück gefahren sind, sind wir mit dem Nachtbus weiter nach Rantepao, dem Zentrum dieser Region, gefahren. Die Nachtbusse sind wirklich sehr bequem. Man kann den Sitz zu einem "Bett" umfunktionieren und so findet man eigentlich einen sehr guten Schlaf. Ist auch besser so - weil es ist absolut ausreichend nur ab und zu mal wach zu werden und zu sehen über welche Strassen sich der Bus in das Hochland windet. In Österreich würde nie ein Bus eine Genehmigung für so eine Strasse bekommen. Nichtsdestotrotz sind wir natürlich gesund angekommen und nachdem wir eine Unterkunft gefunden hatten, haben wir uns Roller besorgt und sind wieder mal los gefahren. Die Tana Toraja Gegend ist ja bekannt für deren sehr speziellen Totenkult und deren speziellen Hausbau. Die Gräber sind meistens Höhlen in Steilwänden und die kann man eben besichtigen. Sanaa...

Zwischen den Zeilen Teil 1

Da ich gerade in einem Bus durch Zentralsulawesi sitze und die Fahrt noch weitere 6 Stunden dauern wird (obwohl wir schon 7 Stunden am Weg sind), habe ich Zeit mal von dem Land selber und den Menschen in Indonesien zu berichten. In den letzten 1.5 Monaten durfte ich bereits 3 verschiedene Inseln sehen und unglaublich viele Indonesier haben meinen Weg gekreuzt (es gibt ja auch ne Menge davon) und so kann ich auch ein erstes Fazit ziehen: Die Menschen Generell sind Indonesier einfach sehr freundliche und zuvorkommende Menschen, die dir nie etwas schlechtes wollen. Sie wollen im,er helfen (manchmal gegen Bezahlung aber oft einfach so). Wir haben uns schon so oft verfahren mit den Rollern aber sobald nach Hilfe fragst, kommst du sicher wieder dahin wo du hin willst. Sie fragen dich immer woher du kommst, ob du verheiratet bist und warum du ohne deine Familie reist. Seit ich in Sulawesi bin, bin ich aber zu einem Star mutiert mit meinen fast blonden Haaren und den grünen Augen. A...

Das richtige Abenteuer beginnt....

Bevor es aber gestartet hat, habe ich mich in Ubud noch von meinem Muskelkater erholt - ich kann mich eigentlich nicht erinnern, dass ich jemals solche Schmerzen in meinen Beinen hatte. Aber Ubud ist ein guter Platz dafür - ich bin zur Meditation gegangen, hab gut gegessen und einfach gelesen. Alles in allem war es eine gute Erholphase von dem sehr intensiven ersten Reisemonat. Das Wetter hat eigentlich auch gut gepasst weil es geregnet hat - da will man sowieso nicht so gerne was unternehmen.... Nach 3 Tagen war ich dann bereit für das Abenteuer Sulawesi und der Transfer brachte mich an den Flughafen von Bali von wo aus ich nach Makassar weiterflog. Eigentlich sollten Sanaa und ich uns dort treffen aber leider wurde ihr Flug gecancelt - niemand weiss warum aber leider konnte sie erst 2 Tage später fliegen. Auch mein Flug war 4 Stunden verspätet - Indonesien wie es leibt und lebt. Kurz vor Mitternacht bin ich dann aber bei meiner Unterkunft angekommen, die weder ein Hotel ...

Inselleben versus Trekking

Mittlerweile bin ich wieder in Ubud zurück und erhole mich von der letzten Woche. Von Faulenzen und Party bis hin zu Trekking war alles dabei. Da es auch die letzte gemeinsame Woche mit Rene war, war sie natürlich umso intensiver.... Nun aber von vorne: Nachdem wir von der fantastischen und unvergesslichen Tauchsafari zurück waren, mussten wir uns zuerst wieder an den festen Boden unter den Füssen gewöhnen. Alles schaukelte und bewegte sich. Gili Trawangan, wo wir die erste Nacht dann verbrachten war sehr überfüllt und irgendwie fühlten wir uns nicht wohl. Wir waren die Gesellschaft von maximal 14 anderen Personen gewöhnt und das für 10 Tage - in diesen 10 Tagen sind wir nur 4x an Land gegangen aber nie waren wir von Touristenströmen umgeben. Nichtsdestotrotz hatten wir mit ein paar Leuten Dinner und anschliessende Party abgemacht und auf das freuten wir uns natürlich. Nach kurzem hin und her überlegen und diskutieren hatten wir aber auch schon einen neuen Plan für die nächsten ...