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Ein neues Abenteuer startet - Südamerika

Einen Kontinent zu wechseln ist schwierig wie ich nun rausgefunden habe. Vor allem wenn man ein Land so lieben gelernt hat wie ich Indonesien. Dazu kommt, dass ich natürlich mit den Leuten in Indonesien ständig in Kontakt bin - manchmal verflucht man die Vernetztheit halt doch. Nun aber zur eigentlichen Geschichte, die ziemlich aufregend ist: Irgendwann gegen Mitternacht bin ich mitten in Rio im gebuchten Hostel angekommen und wollte einchecken. Ich bin keine 5 Minuten an der Rezeption gestanden, da sind gleich zwei Leute auf mich "gesprungen" um mich zum Ausgehen einzuladen - da kam mir wieder in den Sinn, dass jetzt das Partyleben losgeht weil Rio ist ja schliesslich bekannt dafür - nachdem ich mich erfolgreich gewehrt habe, bin ich nach der Dusche gleich ins Bett gefallen. Habe ich wirklich ein Partyhostel gebucht? Meine Laune war im Keller und insgeheim habe ich mir nur den Flug zurück nach Kuala Lumpur gewünscht. Schlafen wurde die ersten beiden Nächte auch schwieri...

Meine letzte Woche in Asien

Schnell waren wir wieder wie zu Hause im Dschungel. Nacheinander haben auch alle erfahren dass wir wieder da sind und haben vorbei geschaut zum Quatschen. Da Samstag war sind wir wieder zur Party gegangen und haben die halbe Nacht durch getanzt. Tja, Indonesien weiss einfach wie man Musik macht und dazu tanzt.... Irgendwie hat es aber doch gekribbelt in mir weil Sumatra ist mir echt aus Herz gewachsen aber gesehen hatte ich zu wenig für mein Gefühl. Gleichzeitig hat es aber auch bedeutet dass ich mich von Sanaa früher verabschieden muss.... nach einigem Hin und Her überlegen habe ich mich dann doch entschlossen mit einem neu gewonnenen Freund in die Tobasee Region aufzubrechen. Am Abend haben wir noch Bus und Unterkunft organisiert um am nächsten Tag über Binjai und Medan nach Parapat zu reisen. Die Busfahrt hat natürlich den ganzen Tag gedauert und war erstaunlich bequem. Zu guter Letzt hat uns noch eine kleine Bootsfahrt bis nach TukTuk auf der Insel Samosir erwartet. Gegen acht...

Was, wenn man einen Ort einfach nicht verlassen will

Zu allererst haben wir einfach mal beschlossen zu bleiben und unsere Zeit in Bukit Lawang zu geniessen. Wir haben am Fluss gechillt, sind in die umliegenden Dörfer gefahren um mal einen wirklich authentischen Eindruck vom Leben in Sumatra zu bekommen, sind den Fluss mit Reifen runter gefahren, sind auf die traditionellen Märkte gegangen und haben weiterhin musiziert. Während unserer Zeit in unserer Unterkunft haben wir uns auch enger mit den Leuten dort angefreundet und so wurde auch jede Aktivität von der "Touriattraktion" zur individuellen Erfahrung weil wir ja immer Einheimische dabei hatten. Die Menschen in Sumatra haben wirklich nichts (um es einfach auszudrücken) aber machen einen dermassen zufriedenen Eindruck und verlieren nie das Lächeln in den Gesichtern. Die Häuser sind zum Teil nur Strohhütten und geschlafen wird am Lehmboden mit weder fliessend Wasser noch Strom - der Fluss ist das Badezimmer, die Waschmaschine sowie die Geschirrspülmaschine. Jeden Tag gibt ...

Bukit Lawang - und alles was dazu gehört

Was haben wir uns gefreut wieder zurück nach Indonesien zu fliegen - weg von der übertriebenen Ordnung und rein in das Chaos welches irgendwie geordnet ist. Gelandet sind wir in Medan von wo aus wir unseren Trip durch Sumatra starten wollten. Vom Flughafen ging es zu einem Busterminal von wo aus die Busse nach Bukit Lawang fahren. Dort fing der Spass wieder an..... die wollten uns doch glatt 5x so viel berechnen als man eigentlich zahlt und das für einen Bus, der fast auseinander fällt. Nachdem wir hart verhandelt und Telefonate mit nicht existierenden Freunden geführt hatten, haben wir einen angemessenen Preis für die 3-stündige Busfahrt erhalten. Irgendwann ging es dann los über die sehr holprigen Strassen Sumatras und wie immer waren wir die einzigen Touristen im Bus. Diesesmal hatten wir vor allem Schulkinder im Bus und auf dem Bus, die dann überall auf der Strecke abgeliefert wurden. Je näher wir Bukit Lawang kamen, desto mehr wurden auch die Palmölplantagen - was schon sehr ...

Goodbye Sulawesi und Hallo Singapur

Aber bevor wir Sulawesi den Rücken gekehrt haben, haben wir noch eine ereignisreiche Woche im Norden von Sulawesi verbracht. Angefangen hat die Woche mit einem zwiespältigen Erlebnis in Gorontalo. Gorontalo selber ist eine sehr moderne, muslimische Stadt, die für indonesische Verhältnisse sehr sauber und geordnet ist. Auf unserem Weg durch Sulawesi haben uns andere Reisende von Walhaien erzählt, die seit kurzem vor der Küste Gorontalo's sich aufhalten weil eine Shrimpfabrik den Abfall ins Meer transportiert und deswegen findet man die Riesen dort. Irgendwie wollte ich das unbedingt machen und Sanaa auch aber so ein richtig gutes Gefühl hatten wir dann doch nicht. Naja, mit einer Tauchschule haben wir dann doch 2 Tauchgänge gebucht - einer davon soll eben zu dem besagten Punkt gehen. Es ging früh morgens los aber als wir dort ankamen waren schon etliche Fischerboote dort mit indonesischen Touristen - da Indonesier meistens nicht schwimmen gehen, füttern die Fischersleute di...

Die Togian Inseln - abseits der Zivilisation

Diese Inseln sind fern ab jeglicher Zivilisation (kein Internet oder Handyempfang) und die Anreise braucht vor allem Geduld und mindestens 3 Tage Zeit. Wenn man mal dort angekommen ist, soll es einfach paradiesisch sein und man findet dort anscheinend alles: Weisse Sandstrände, abgelegene Inseln, klares Wasser und was für mich wieder das interessanteste war, eine wunderschöne Unterwasserwelt. Gleichzeitig ist es noch relativ unbekannt. Alles zusammen klingt perfekt und von der Anreise haben wir uns absolut nicht abschrecken lassen. So "easy-chessy" sollte es aber dann doch nicht werden. An Tag 1 ging die Reise von Rantepao nördlich nach Tentena. Abgeholt sollten wir in der Unterkunft um 8 Uhr werden - mit einer Stunde Verspätung kam der Bus dann. Aber bevor es richtig losging sind wir noch eine halbe Stunde im "Busterminal" gestanden. Tja, da wären wir wieder bei der indonesischen Zeitrechnung. In diesem 30iger Bus waren wieder einmal nur Einheimische und 7 Tou...

Im Land der Tana Toraja

Jeder der in eine komplett andere Welt eintauchen möchte, sollte unbedingt hierher kommen. Nachdem wir in einem Tag von Bira nach Makassar zurück gefahren sind, sind wir mit dem Nachtbus weiter nach Rantepao, dem Zentrum dieser Region, gefahren. Die Nachtbusse sind wirklich sehr bequem. Man kann den Sitz zu einem "Bett" umfunktionieren und so findet man eigentlich einen sehr guten Schlaf. Ist auch besser so - weil es ist absolut ausreichend nur ab und zu mal wach zu werden und zu sehen über welche Strassen sich der Bus in das Hochland windet. In Österreich würde nie ein Bus eine Genehmigung für so eine Strasse bekommen. Nichtsdestotrotz sind wir natürlich gesund angekommen und nachdem wir eine Unterkunft gefunden hatten, haben wir uns Roller besorgt und sind wieder mal los gefahren. Die Tana Toraja Gegend ist ja bekannt für deren sehr speziellen Totenkult und deren speziellen Hausbau. Die Gräber sind meistens Höhlen in Steilwänden und die kann man eben besichtigen. Sanaa...